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Yoga Knigge – diese 7 Regeln solltest Du kennen

Ja, es stimmt. Im Yoga geht es darum, ganz bei Dir anzukommen und deine Zeit, die Du dir dafür nimmst, voll zu genießen.

Nach Jahren eigener Praxis und Unterrichtserfahrung habe ich allerdings bemerkt, dass das für jeden etwas anderes bedeutet. Der eine redet gerne, der andere lacht gerne, der nächste schafft es nie pünktlich auf die Matte. Auch wenn Yoga deine Zeit ist, gilt es dennoch zu beachten, dass man im besten Fall nicht alleine im Raum ist mit dem Yogalehrer. Deshalb gelten auch im Yoga einige Spielregeln, die ich gerne einmal aufschreiben würde.

 

Versuche 10 Minuten vor der Stunde da zu sein

Auch ich habe einen kleinen Sohn und weiß wie herausfordernd es manchmal sein kann, pünktlich irgendwo zu erscheinen. Normalerweise auch gar kein Problem, wenn man mal nicht auf die Minute da ist! Im Yoga würde ich Dir dennoch empfehlen, etwas Luft einzubauen für den Weg zu deiner Stunde. Und das aus verschiedenen Gründen: zunächst störst Du die anderen nicht in der Anfangsentspannung, wenn jeder im Raum gerade dabei ist, die ersten tiefen Atemzüge zu nehmen und unter Umständen noch eine kurze progressive Muskelentspannung macht, indem im schlimmsten Fall nochmal aufgestanden werden muss und Matten gerückt werden müssen. Da ist so eine Anfangsentspannung dann doch ziemlich schnell hin. Schade für die Person, denn ein schönes, entspanntes Ankommen ist dann nicht nur für Dich, sondern auch für deine Gruppe nicht möglich. Darüber hinaus profitierst Du davon, nicht hechelnd auf deiner Matte zum Sitzen zu  kommen. Stell Dir das mal vor: von 100 auf 0 runterfahren innerhalb weniger Augenblicke? Eigentlich unmöglich, oder? Gönne Dir also schon die 10- 15 Minuten vor der Yogastunde als deine Zeit, denn ein entspanntes Ankommen lässt Dich mehr aus deiner Yogastunde rausholen.

Solltest Du es doch einmal nicht pünktlich schaffen: Versuche, die Anfangsentspannung abzuwarten, bevor Du den Raum betrittst. Komme dann ruhig herein, roll deine Matte aus, atme!

 

Deine Yogamatte ist deine ganz persönliche Insel – bitte tritt deshalb auch nicht auf die persönlichen Inseln der Anderen

Etwas, dass ich immer wieder beobachte und bis heute nicht mag: Die Yogastunde ist um, jeder räumt seine Matten auf und 20 Personen latschen barfüßig über meine Matte, da ich unter Umständen einfach am nächsten zur Mattenaufbewahrung sitze. Ein absolutes NO GO!

Verstehe deine Matte als dein kleines Reich, das absolut unangetastet von allem ist – egal ob Person, Sorgen, Ängsten oder sonstiges! Für mich ist sie ein absolut unbelastetes Fleckchen Erde, an dem ich einfach sein kann, an dem ich einfach atmen kann. Gönne dieses Fleckchen Erde nicht nur Dir, sondern auch jedem anderen.

 

Reinige deine Matte nach der Stunde

Benutzt Du die Matte deiner Yogaschule, ist eine Reinigung dieser nach deiner persönlichen Praxis unabdingbar. Nimm Dir dafür Zeit! Schnell mal drüberwischen innerhalb 10 Sekunden „might not do the trick“, wenn Du verstehst was ich meine. Nimm dir doch einfach 20 Sekunden, dann sieht es gleich viel besser aus und es fühlt sich für deinen Nachfolger viel angenehmer an!

 

Versuche, zwei Stunden vor der Yogastunde nichts schweres zu essen

Ich rede hier jetzt nicht von einer Banane oder ein paar Crackern oder Wasser. Aber schon mal versucht, eine gedrehte Übung mit einem Bauch zu vollführen, der eine Stunde vorher einen Braten gegessen hat? Eben.

 

Smartphones bitte nicht mit in den Yogaraum nehmen

Yoga bedeutet deine Zeit! Beglückwünsche Dich schon mal dabei, dass Du dir die Zeit nimmst. Ziehe sie nun auch konsequent durch! Und das bedeutet, das Handy bleibt entweder außerhalb des Kursraumes oder ist völlig lautlos – und vibriert auch nicht. Das stört nicht nur Dich, weil man bekannterweise immer den Drang hat, gleich mal zu schauen, was da gerade passiert ist, wer da geschrieben hat, ob Anna schon auf meine SMS geantwortet hat…. Du verstehst was ich meine! Anstatt die Zeit mit Dir und deinem Atem und deinem Körper zu genießen, ist man ganz schnell wieder in einem Gedankenkarusell gefangen, das sich mit allem anderen beschäftigt anstatt zur Ruhe zu kommen.

Gönne Dir einfach diese Auszeit von allem anderen auf deiner Matte. Du wirst sehen: meist ist die Welt auch nach der Yogastunde nicht untergegangen!

 

Du bist mit einer Freundin oder einem Freund beim Yoga? Super – aber bitte unterhaltet Euch nicht im Yogaraum

Zusammen zum Yoga zu gehen, ist super. Meist gibt es auch jede Menge zu bereden, weshalb man sich gerne und schnell während des Weges, während des Umziehens und dann auch auf der Yogamatte im Raum unterhält. Super, wenn es so viel zu reden gibt. Für Euch. Andere Yogis kommen gerne vorher schon einmal im Raum an, liegen häufig in Savasana oder machen erste Dehnübungen. Sie genießen schon einmal die Ruhe im Yogaraum. Bitte nimm auf deine Mityogis Rücksicht!

Ich selbst bin beispielsweise so ein Yogi. Die Welt ist so schnelllebig und als selbstständige Mama hab ich den Kopf immer voll mit Kram. Zu einer Yogastunde zu gehen ist für mich deshalb so etwas wie ein Miniurlaub im Alltag, den ich gerne entspannt und mit Ruhe beginne, weshalb ich lautes Gerede immer als störend empfinde.

Nahezu jede Yogaschule hat bestimmt einen Raum, in dem ihr euch einen Tee oder Wasser nehmen könnt. Bequatscht doch alles Wichtige dort und wenn ihr den Yogaraum betretet, vergesst einfach die Welt da draußen. Genießt das Nicht-senden und kommt ganz bei Euch an!

 

Informiere deinen Yogalehrer immer, wenn Du körperliche Beschwerden hast

Dies ist die wahrscheinlich wichtiges Regel, denn hier geht es ganz konkret um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden! Dein Yogalehrer ist nicht nur dazu da, die Positionen anzusagen, sondern ist bestrebt, dich in deiner Yogapraxis voll und ganz zu unterstützen. Wenn Du also bestimmte Beschwerden hast oder gerade schwanger bist, sag einfach kurz Bescheid. Dein Yogalehrer wird dann darauf Rücksicht nehmen können und Dir ggf. Übungsalternativen anbieten oder auch bei Korrekturen auf Dich Acht nehmen.

Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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