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yogamaya 6 Tipps So üebst Du regelmäßig Yoga für Dich

6 Tipps: Endlich regelmäßig Yoga üben

Ich habe vor einiger Zeit auf meinem Blog eine kleine Umfrage gemacht. Dabei war eine der Ergebnisse und Erkenntnisse, dass einige von Euch Yoga üben, es aber gerne regelmäßiger üben wollen. Gerade Corona hat gezeigt, dass eine eigene Daheim-Routine hilfreich sein kann, wenn gerade das Yogastudio zu ist oder die Kurszeiten nicht zum eigenen Leben passen.

Auch ich kenne das! Früher war ich 3-5 Mal die Woche im Studio. Nachdem meine beruflichen Wege mich zu mehr Reisezeit und längeren Arbeitsstunden zwangen, war ich froh, wenn ich es 2mal ins Studio schaffte. Durchaus auch mal zu Stunden um 7 Uhr morgens. Und ich bin fürwahr keine Frühaufsteherin, weil ich schlafen liebe!

Spätestens seitdem ich selbst Mama bin, hat sich aber auch das geändert. Keine Stunden mehr um 7 Uhr, da ich mich morgens in normalen Zeiten um meinen Sohn kümmere. Viele Stunden passen unter der Woche auch am Abend nicht, da sie entweder zu früh sind und mein Mann noch nicht zuhause sind, das Kind gerade ins Bett geht oder ich um 20:30 Uhr auch keine Lust mehr habe, mich in ein Studio aufzumachen. Es musste also ein neuer Weg zum Yoga her.

Deshalb gibt es heute für Dich meine Tipps, wie Du Yoga stärker in dein Leben integrieren kannst – zuhause und so wie es zu Dir und deinem Leben passt!

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6 Tipps: Endlich regelmäßig Yoga üben

Tipp 1: Besser 10 Minuten als 2 Stunden

Auch wenn es zu Beginn etwas schräg ist. Gerade, wenn man es doch gewöhnt ist mindestens 90 Minuten Einheiten im Studio zu machen. Dennoch ist es meiner Meinung nach besser, einfach jeden Tag eine kleine Sequenz von einigen Minuten in dein Leben zu integrieren.

Zum Einen ist es einfacher, 10 Minuten auf der Yogamatte zu verbringen. Und sind wir ehrlich: Wenn man erstmal auf der Matte ist und das Drumherum es zulässt, wird aus der geplanten 3 Positionen Sequenz gerne mal schnell eine 20 Minuten Sequenz. Wenn das Kind es zulässt (zumindest bei mir).

Tipp 2: Plane Dir feste, aber nicht zu feste Zeiten ein

Plane Dir in deinen Alltag gerne feste Zeiten für deine Yogaübungen ein. Egal, ob es ein paar Minuten sind, bevor der Tag überhaupt beginnt, einige Minuten in der Mittagspause, während dein Baby sein erstes Schläfchen am Tag hält (war bei mir zum Beispiel mit meinem Sohn so) oder am Abend, wenn Papa den Kleinen bringt oder man ins Bett gehen will.

Versuche diese Regelmäßigkeit für einige Tage durchzuhalten. Bis sich ene Routine einstellt, dauert es je nach Forschungslage zwischen 21 und 66 Tagen. Bei mir zeigt sich, dass es ungefähr 30 Tage oder gute 4 Wochen braucht, bis sich eine Gewohnheit einstellt.

Versuche also deiner Yogazeit 30 Tage zu folgen. Spätestens danach wirst Du merken, das sich eine Gewöhnung einstellt und es gar nicht mehr so schwer ist, diese feste Zeit für Dich auch ganz bewusst einzuplanen.

Und falls es mal nicht klappt an einem Tag, dann mache Dir nicht selbst ein schlechtes Gewissen. Schau einfach, ob Du die Zeit auf der Matte an dem Tag noch etwas verschieben kannst.


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Tipp 3, damit Du regelmäßig Yoga übst: Richte Dir eine Yogaecke ein

Es kann sehr hilfreich sein, wenn man nicht den Eindruck hat, man würde seine Matte eigentlich nur zwischen Küchenblock und Esstisch ausrollen können. Manchmal gibt es auch die Denke, dass eine Yogaecke besonders groß sein müsste oder 24/7 eingerichtet sein müsste. Und dann unter Umständen auch noch ein schlechtes Gewissen macht, wenn man es nicht auf die Matte geschafft hat.

Um ehrlich zu sein, unsere Wohnung würde eine fest eingerichtete Ecke nicht hergeben. Vielleicht habe ich ja irgendwann das Glück mir eine feste Yogaecke einzurichten.

Was für mich viel wichtiger ist: Suche Dir ein, zwei Accesoires, die das Fleckchen Erde oder Boden zu deiner Yogaecke machen. Das kann von einer Mala, zu einem Bild, einem Makramee, Lichterketten, Bänkchen bis über Props so ziemlich alles sein. Bei mir ist es eine Duftkerze, die ich liebe und meine Wonderboom mit einer Yogaplayliste. Und natürlich meine Matte und mein Meditationskissen.

Wenn ich diese 4 Dinge bei mir habe, dann ist es egal, ob ich im Wohnzimmer, im Kinderzimmer oder auf dem Balkon übe – es ist meine Yogaecke.

Und falls Du das Glück hast, eine feste Yogaecke einrichten zu können: Schau’ doch mal auf Pinterest für ein bisschen Inspiration.

Tipp 4: Beginne gerne mit Yogavideos und verinnerliche, was Dir gut tut

Immer wieder kriege ich von meinen Yogaschülerinnen zu hören, dass sie nicht wissen, welche Yogaübungen sie zuhause machen sollen oder was Ihnen gut tut. Oder wie sie eine Yogasequenz aufbauen sollen.

Und ja, auch, wenn Yogastunden einem bestimmten Aufbau zwecks Energiefluss und Zielstellung folgen, heißt das nicht, dass Du dies zuhause machen musst oder sollst.

Wenn Du völliger Yoganeuling bist, würde ich Dir empfehlen, gerne mit Videos zu starten. Egal, ob Du dafür erstmal einen Testaccount auf Yogaplattformen eröffnest oder Dir bei youtube einfach Videos aussuchst, wie zum Beispiel bei Mady Morrison: schau erstmal, welche Übungen Dir gut tun und welche Du gerne machst.

Verinnerliche dann diese Übungen, damit Du dir sozusagen einen Grundstock aufbaust. Und dann spiele. Spiele einfach mal mit deinen Bewegungen und dem Bewegungsfluss. Und plötzlich wirst Du merken, wie Du anfängst, darauf zu hören, was dein Körper in dem Moment braucht, welche Bewegung er in dem Moment braucht.

So mache auch ich es: Auch wenn meine Stunden einer Planung folgen, übe ich für mich völlig frei von Sequenzen. Ich starte einfach mit einer Yogaübung und schaue dann, wo mich der Tag so hinführt. Wo die Bedürfnisse meines Körpers und meines Geistes mich so hinführen.

Und um ehrlich zu sein: ich liebe diese Art des Yogas, weil sie einfach Spaß macht.

Tipp 5: Nur so viel und so weit, wie es Dir gut tut

Gerade wenn man für sich übt, ist es ganz besonders wichtig, darauf zu hören, was Du brauchst und was dein Körper braucht.

Versuche nicht den Kopfstand für Dich zu “erüben”, wenn Du ihn nicht beherrscht. Dafür braucht es wirklich eine Anleitung und einen professionellen Lehrer, der Dich gut anleitet und Zeit, bis Du die Muskeln aufgebaut hast und die Muskeln entwickelt hast, die Du benötigst. Vergiss alle in 3 tagen zum Kopfstand zuhause Anleitungen. Meines Erachtens sind diese grob fahrlässig, weil es einfach wichtig ist, alle anderen Faktoren, wie Problembereiche im Körper, z.B. im Nacken, und Konstitution und Aufbau mit einzubeziehen. Versuche nie in Stellung hineinzuhüpfen oder Dich hineinzuziehen. Glaub’ mir, eine Mady Morrison hat ganz andere Voraussetzungen als Du oder ich als Mama. Sie hat einen anderen Körper, übt anders oder intensiver, hat bisher noch kein Kind bekommen, hat unter Umständen früher mal Gymnastik oder Ballett gemacht… Deshalb keine Vergleiche und nur das, was für Dich gut ist.

Das heißt nicht, dass Du Dich nicht fordern darfst. Das darfst Du gerne! Sobald Du aber merkst, dass fühlt sich falsch, unangenehm oder schmerzhaft an, komme etwas oder ganz raus aus der Stellung.

Vertraue einfach Dir und deinem Körpergefühl.

Tipp 6, damit Du endlich regelmäßig Yoga übst: Suche Dir Alternativen zu Asanas!

Viel zu häufig definieren wir Yoga als Yogaübungen. Dabei besteht Yoga aus sehr viel mehr. Aus Entspannung, Atemübungen, Meditationen und positives Denken und Ernährung. Zumindest Hatha Yoga.

Wenn Du es also nicht auf die Matte schaffst oder einfach keine Lust hast auf das Übliche: Übe Atemtechniken, mache eine Meditation, wiederhole positive Affirmationen für Dich. Oder fokussiere Dich auf nur stehende Asanas, Beckenbodenübungen als Mama. Oder esse ganz bewusst etwas, was Dir und deinem Körper gut tut. Schließlich ist auch Ernährung eine Säule des Hatha Yoga.

Viele Übungen im Yoga kannst Du einfach in deinen Alltag integrieren. Beim Einkaufen, beim Kochen, beim Wäschesortieren, beim Spielen mit deinem Kind oder einfach beim Zelebrieren deines Essens.

Es muss nicht immer eine Matte sein, um Yoga zu üben!

Du siehst, es braucht keine großen Umwälzungen, Anbauten oder private Coaches, um regelmäßig Yoga zu üben. 10 Minuten, eine kleine Yogaecke für Dich, einen halbwegs festen Plan, etwas Inspiration und ganz viel Körpergefühl. Und etwas Zeit bis Du eine feste Gewohnheit daraus gemacht hast. Definiere für Dich, wie Du Yoga in dein Leben bringen kannst und dann genieße es!

Und wenn Du magst, erzähle mir davon!

Dir gefällt, was Du liest? Dann empfehle mich doch gerne weiter – an deine Freundin, Schwester oder Bekannte!

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Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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