Baby in Beckenendlage? Diese Yogaübung solltest Du nicht machen

Baby in Beckenendlage? Diese Yogaübung solltest Du nicht machen

Immer wieder sehe ich in Schwangerenyogavideos eine Yogaposition, die richtig und wichtig ist, wenn dein Baby sich in bereits gedreht hat und mit dem Köpfchen Richtung Becken liegt.

Wenn dein Baby aber nach der 32. Schwangerschaftswoche immer noch in Beckenendlage liegt, also mit dem Becken nach unten, solltest Du dich darauf fokussieren beim Yoga eine bestimmte Yogaübung nicht mehr zu machen.

Welche das ist, verrate ich Dir hier!

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Diese Yogaübung solltest Du bei Beckenendlage deines Babys nicht machen

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Genau! Die tiefe Hocke! Das ist die Yogaübung, die Du nicht mehr machen solltest, wenn dein Baby sich auch noch in der späten Schwangerschaft in Beckenendlage befindet.

Üblicherweise drehen sich Babys bis zur 36. Woche. Aber auch in den letzten vier Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin können sich Babys noch in die Geburtsposition drehen. Eine meiner Schwangerenyogateilnehmerinnen hatte einmal das Phänomen, dass sich das Baby auch noch bis einige Tage vor der Geburt ständig drehte. Mal in Beckenendlage, mal in Schädellage. Es war das dritte Kind, da kann so etwas passieren.

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Wieso also nicht die tiefe Hocke, wenn dein Baby in Beckenendlage liegt? Die tiefe Hocke unterstütz im Schwangerenyoga, dass dein Baby gut in das Becken hineinrutschen kann und auch soll. Damit sich das Köpfchen gut einsetzt und schwer abschiebbar wird. Denn das ist das, was Du willst. Deshalb wird die tiefe Hocke auch als eine der Geburtspositionen benannt.

Wenn Du diese Position aber mit Beckenendlage deines Babys durchführst, hast Du einen Effekt, den Du nicht willst. Dein Baby sinkt mit dem Becken tiefer in dein Becken ein. Deshalb: vermeide diese Yogaposition, wenn dein Baby in Beckenendlage liegt.


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Übe also, während die anderen in deiner Yogastunde in der tiefen Hocke sind, eher Positionen, die dafür sorgen, dass dein Baby Platz bekommt, um sich nochmal drehen zu können. Und das sind alle Positionen, die dafür sorgen, dass deine Hüfte höher als dein Brustkorb liegt. Denn dann kann dein Baby nochmal aus dem Becken hinausrutschen und sich neu positionieren. Sei es die Brücke, im Vierfüßler auf die Unterarme gehen oder Viparita Karani.

Ich habe einen Blogbeitrag dazu geschrieben, den Du gerne mal lesen kannst. Darin findest Du Positionen, die Du üben solltest, um dein Baby zum Drehen zu bewegen.

Egal, ob Du Yogalehrerin für Schwangere bist oder einfach für Dich zuhause ein paar Yogaübungen machen willst: Achte darauf, dass Du die tiefe Hocke nicht mehr übst, wenn Du 4 – 6 Wochen vor der Geburt stehst und das Baby noch in Beckenendlage liegt. Übe stattdessen Alternativen, die dem Baby nochmal Raum geben sich zu drehen. Und damit in die Schädellage zu kommen.

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Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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