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5 Self-Care Tipps für das 4. Trimester

Du bist Mama geworden! Herzlichen Glückwunsch! So ein kleines Bündel Leben kann das eigene Leben ganz schön durcheinander wirbeln. Dabei vergisst man sich selbst häufig völlig. Deshalb habe ich Dir hier mal meine 5 Self-Care Tipps für die ersten Wochen nach der Geburt deines Kindes niedergeschrieben.

Gerade, wenn Du Erstlingsmama bist, fühlt sich das Mama werden so wie ein Bombenschlag. Ich hatte gerade in den vergangenen Wochen dieses Gespräch mit einer Mama aus meinem Rückbildungsyogakurs, die auch lange bei mir im Schwangerenyoga war.

Bei der Frage, wie es ihr ginge, sagte sie “Gut!” mit diesem Ausdruck in den Augen den viele junge Mamas haben. Und den auch ich hatte. Man hat sich eingespielt als Mama mit dem Baby nach einigen Wochen, aber so ganz in der Rolle angekommen ist man doch noch nicht. Und das ist völlig normal. Denn wie sich dein Leben verändern, lässt sich vorab nicht beschreiben. Man muss es erlebt haben.

Gerade die ersten Wochen sind also herausfordernd für Dich als Mama. Dein Körper hat eine Geburt hinter sich, Du wirst überschwemmt von Hormonwechseln, deine ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf ein kleines Wesen und dein Alltag, wie Du ihn bisher kanntest, wird einmal durcheinandergewirbelt.

Was Dir in dieser Zeit hilft, ist das herausnehmen ab und zu. Und ja, es ist einfacher gesagt als getan. Aber gerade in dieser Zeit des Umbruchs, ist es wichtig, dass Du bei all der Umstellung nicht vergisst, dass Du auch zählst.

Deshalb hier meine 5 Self-Care Tipps für das 4. Trimester.

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Self-Care Tipp 1: Nimm dir Zeit, zu heilen

Nach der Geburt haben einige Frauen den Anspruch ihren Körper in kürzester Zeit wieder in Topform zu bringen. Sei es, weil man sich mit den Schwangerschaftskilos nicht wohl fühlt oder weil man den Anspruch an sich selbst hat, wieder wie früher auszusehen.

Aber gerade in den ersten Wochen nach der Geburt deines Babys solltest Du Dir Zeit zum Heilen geben. Dein Körper und dein Geist müssen sich nach einer Geburt erst einmal wieder finden. Sei es, dass Du unter Umständen Geburtsverletzungen hast, dein Körper schon wieder dabei ist, sämtliche Änderungen zurückzudrehen oder Du eine nicht so gute Geburtserfahrung hattest.

Bevor Du also sofort anfängst, wieder zu trainieren, nimm Dir die Zeit mit deinem Kind zu kuscheln. Empfange einfach nicht so viele Menschen im Wochenbett. Lasse Dich zu nichts drängen, was sich für Dich nicht richtig anfühlt. Fühle Dich nicht verpflichtet etwas zu tun, was Dir nicht gut tut. Denn in dem 4. Trimester, also den drei Monaten nach der Geburt, bist Du nur zwei Menschen verpflichtet – Dir und deinem Baby.

Self-Care Tipp 2: Esse und Trinke genug

Eigentlich ist dieser Tipp total selbstverständlich. Dennoch weiß ich noch wie es bei meinem Sohn war – völliges Chaos beim Essen. Eher immer zwischendurch, etwas schnelles auf die Hand oder aus der Süßigkeitenschublade.

Aber gerade im ersten Trimester benötigt dein Körper gute Nahrung. Zum Heilen, zum Ernähren, zum Wohlfühlen. Und gerade wenn Du eine stillende Mutter bist, ist eine gute Ernährung für Dich wichtig. Denn Du ernährst dein Kind mit und dafür benötigt dein Körper auch genug, dass er umsetzen kann.

Ich habe das direkt an dem Tag nach unserer Krankenhausentlassung gelernt. Wir hatten einen frühen Morgen mit einem kleinen Müsli, bevor wir mit dem Kind nochmal zur Blutabnahme gestartet sind. Danach ging es direkt zum Kinderarzt und von dort weiter zum Schläfchen ins Bett. Ich selbst habe meinen ersten Sohn gestillt. Als ich dann am frühen Nachmittag aufwachte, ist mein Kreislauf abgekippt. denn ich hatte den gesamten Vormittag weder etwas gegessen noch viel getrunken. Mein Mann musste mir darauf hin sofort alles an Essen herankarren, was im Hause war und sofort mehr besorgen. Ich habe also selbst am eigenen Körper erfahren, wie wichtig es ist, dass Du dich gut ernährst. Und was soll ich sagen: an dem Abend gab es Burger, weil ich so einen Heißhunger auf Fleisch hatte.

Wenn Du also isst, setze Dich hin. Lasse den vater das Kind halten, damit Du Zeit hast, bewußt etwas zu Dir zu nehmen. Esse, wonach Dir ist. Esse viel frisch, um deinen Körper mit frischer Energie aufzuladen. Und trinke, trinke, trinke.


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Self-Care Tipp 3: Schlafe so viel wie möglich

Das ist tatsächlich ein Tipp, den man immer wieder bekommt und liest und ihn irgendwie dennoch so häufig ignoriert.

Schlafe, schlafe, schlafe oder döse so viel Du kannst mit deinem Baby. Ich hatte bei meinem Kleinen immer das Gefühl, dass jetzt noch der Haushalt, die Wäsche, die Telefonate oder oder oder erledigt werden mussten. NEIN! Ich schreibe es gerne noch einmal… NEIN! Alles, wirklich alles, kann warten. Denn wir operieren nicht am offenen Herzen und die Welt dreht sich auch weiter, wenn der Abwasch erst abends und die Telfeonate erst morgen geführt werden.

Gönne Dir das Ruhen mit deinem Kind, das Kuscheln, Schnuppern und die Glücks- und Überforderungsgefühle, die natürlich immer gleichzeitig da sind. Vergib deine Energie also nicht leichtmütig, gerade in den ersten Wochen nach der Geburt. Denn Du benötigst sie in deinem Alltag als Frisch-Mama mit kurzen Nächten und langen Tagen. Passe dich also deinem Baby an, nicht andersherum.

Self-Care Tipp 4: Genieße einfach mal Ruhe

Gerade als Frischmama hat man den Eindruck, dass das mit der Ruhe irgendwie dahin ist. Da quakt ein kleiner Mensch und man weiß nicht, wieso. Gleichzeitig macht man Unmengen von Kursen, trifft Unmengen von anderen Müttern und postet Unmengen von Babybildern in WhatsApp Gruppen oder sozialen Netzwerken.

Bei all dem Senden und Empfangen vergessen wir aber auch, wie energieraubend das sein kann. Ständig unterwegs zu sein, ständig im Zwiegespräch mit irgendjemanden.

Auch ich war und bin jemand, der schlecht herumsitzen kann und es gibt keinen Tag an dem ich unsere Wohnung nicht verlasse. Auch ich war immer unterwegs in den ersten Wochen meiner Elternzeit und hatte an sämtlichen Tagen der Woche irgendeinen Babykurs, Krabbelgruppe etc. Erst als ich irgendwann anfing einfach keine Termine mehr zu setzen und einfach mal mit meinem Sohn in den Tag zu leben, kam endlich mehr Ruhe und Entspannung in meinen Alltag mit Baby. Morgens einfach mal den Morgenschlaf im Bett mit schlafen, spontan entscheiden, ob man nun Einkäufe macht oder jemanden besucht, war eine wahre Bereicherung. Schläfchen halten mit meinem Baby auf mir liegend, während ein Hörbuch im Hintergrund lief. Das sind die Tage und Momente an die ich mich gerne erinnere in meiner Elternzeit.

Nimm Dich also einfach mal raus – egal, ob Du mit deinem Baby mal im Wald spazieren gehst, mal dein Handy ein paar Stunden weglegst, mal kein Radio beim Duschen oder Autofahren anmachst. Oder, ob der Papa mal mit dem kleinen Lebewesen spazieren geht, damit Du dich einfach mal in die Wanne, auf den Balkon, in den Garten oder aufs Ohr legen kannst. Gönne Dir diese Auszeiten der Ruhe.


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Self-Care Tipp 5: Atme

Wenn die ersten Wochen mit Kind sich anfühlen wie ein drunter und drüber, dann gibt es einen absolten Self-Care Tipp: atme!

Halte für einen Moment inne und werde Dir einfach nur deiner Atmung bewußt. Tue in diesem Moment nichts anderes, als alle deine Aufmerksamkeit diesem kleinen Vorgang zu schenken.

Ich habe das immer dann gerne gemacht, wenn ich meinen Sohn zum Schläfchen abgelegt habe und er leider nicht so schnell einschlafen wollte, wie ich es gerne gehabt hätte. Um dann nicht verzweifelnd oder ärgerlich zu werden, habe ich meinem Fokus weg vom Kind auf meinen Atem gerichtet. Und siehe da: meist sind sowohl ich als auch mein Sohn relativ schnell in den Schlaf gefallen.

Hilft übrigens auch, wenn die kleinen Racker langsam größer werden.

Du hast noch einen Self-Care Tipp, den Du gerne teilen möchtest? Einen Tipp, der Dir durch das 4. Trimester geholfen hat? Dann poste ihn gerne!

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Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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