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Deshalb ist Rückbildungsyoga so wichtig

Das Baby ist da! Die ersten Wochen sind vergangen und ihr habt Euch mehr oder minder eingespielt. Nach dem Wochenbett warst Du auch schon bei der Rückbildungsgymnastik deiner Hebamme. Sehr hilfreich, wenn man die erlernten Übungen regelmäßig macht. Aber leider schleicht sich der Alltag viel zu schnell wieder ein. Zwischen Stillen, Windeln wechseln und Haushalt schmeißen, ging bei mir die Beckenbodengymnastik einfach unter. Und auch noch Monate nach der Geburt fühlte ich mich „offen“. Manchmal verlor ich auch noch ein, zwei Tröpfchen Urin, wenn ich niesen oder husten musste. Bis ich mit Rückbildungsyoga begann.

Wieso nicht gleich zum normalen Yoga?

Nach der Geburt des Kindes sind Frauen noch mehr oder weniger lange schwach. Die Stillhormone und Schwangerschaftshormone halten Wasser im Gewebe. Dadurch bleibt das Gewebe locker. Gleichzeitig wächst euer Baby. Aus meinem Sohn wurde beispielsweise innerhalb weniger Wochen aus einem 4 Kilo Baby ein 7 Kilo Baby. Leider lernte er nicht gleichzeitig laufen. Wir Mütter tragen unsere Babys also monatelang herum. Manchmal kommen auch schwere Einkaufstaschen dazu. Und das wirkt sich auf den Beckenboden aus. Durch die Geburt wird der Beckenboden stark überdehnt, durch das Tragen eines schweren Babys (und schwerer Tüten) wird er weiter belastet. Doch nicht nur der Beckenboden. Auch der obere und untere Rücken (beispielsweise durch schwere Stillbrüste), die Schultern und andere Körperteile werden belastet. Damit es nicht zu anhaltenden Rücken- Knie- und Hüftproblemen kommt, müssen Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskeln unbedingt gemeinsam gestärkt werden. Zu schnell zu viel ist hier eher kontraproduktiv für dein Wohlbefinden. Deine Bauchmuskeln solltest Du beispielsweise erst dann wieder intensiver trainieren, wenn der Beckenboden Kraft hat, den nach unten ausweichenden Bauchdruck gegenzuhalten.

Wieso tut Dir Rückbildungsyoga gut?

Das Stärken und Aufrichten deines Oberkörpers unterstützt dich bei der Neufindung als Mutter, denn sind wir ehrlich, so ein kleines Wesen wirbelt uns erstmal ganz schön durcheinander. Wir werden emotionaler. Gleichzeitig haben wir gefühlt keine ruhige Minute mehr. Stillen, wickeln und das Baby bestimmen den gesamten Tagesablauf. Nicht selten fühlen wir und alleingelassen oder einsam. Sich dann mit anderen Müttern zu treffen, kann eine echte Erleichterung sein. Ganz egal, ob mit oder ohne Baby.

In einer guten Rückbildungsyogastunde achtet deine Yogalehrerin darauf, adäquate Übungen für deinen Beckenboden anzusagen oder diesen in Yogapositionen zu integrieren. Gleichzeitig achtet sie darauf, ob beispielsweise eine Rectus Diastase noch vorliegt. Im Optimalfall gibt sie dir vielleicht noch Fragen an die Hand, mit denen Du für Dich klären kannst, wie es um deinen Beckenboden steht. So lernst Du schnell, wie Du den Beckenboden aktiv trainieren kannst und wirst sicher bald spüren, dass Du dich wohler fühlst – nicht nur körperlich, sondern auch in deiner Rolle als Mutter.

Daran erkennst Du eine gute Rückbildungsyogastunde

Rückbildungsyoga sollte sich von normalem Yoga unterscheiden. Mir selbst war das erst klar als ich eine Weiterbildung zum Thema Rückbildungsyoga besuchte. Während der gesamten Rückbildungsyogastunde sollte immer wieder aktiv auf den Beckenboden eingegangen werden. Spezielle Übungen für den Beckenboden runden die Yogastunde ab. Nur dann aktivierst Du deinen Beckenboden richtig und kannst ihn wieder kräftigen.

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Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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