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So geht der Sonnengruß für Schwangere

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Der Sonnengruß gehört zu den grundlegenden Abläufen im Yoga und wird in einigen Traditionen gelehrt. Mal statischer, mal mehr im Flow.

Er dient dazu den Körper aufzuwärmen und auf die folgenden Asanas vorzubereiten. Gleichzeitig ist er für sich schon ein sehr guter Ablauf, da er alle wichtigen Muskelgruppen stärkt und dehnt.

Der übliche Ablauf des Sonnegrusses beinhaltet allerdings auch Positionen, die man nicht mehr machen sollte, wenn man schwanger ist. Dazu gehört zum Beispiel die Achtpunktstellung oder die Kobra. Also alle Positionen, die Bauchlage erfordern. Gleichzeitig hat man als Schwangere mehr Relaxin in sich, ein Hormon, dass deine Sehnen und Bänder schön weich werden lässt und Dich dadurch flexibler werden lässt. Nicht zuletzt trägt man als Schwangere auch einiges an Gewicht mit sich herum, spätestens im 3. Trimester. Deshalb wird der Sonnengruß für Schwangere in einer angepassten Version unterrichtet, die es Dir als Schwangere ermöglicht, den Körper zu stärken und gleichzeitig auf deine Verfassung zu achten. Nicht vergessen: egal, ob schwanger oder nicht… Deine Tagesform ist immer anders.

Wie oft bin ich schon in Yogastunden gegangen und dachte “Das wird heute eher sanft für mich!” und mein Körper ist plötzlich in die fortgeschrittensten Asanas gekommen. Oder auch gerne andersherum: Wie oft hatte ich schon Tage, an denen ich davon ausgegangen bin, dass heute alles möglich sein könnte in der Yogastunde, nur um festzustellen, dass so gut wie nichts geht. Und was lernt man dabei als Yogi: Akzeptieren, dass die Situation und Konstitution so ist, wie sie ist. Nichts forcieren, geschehen lassen und annehmen.

Aber zurück zum Sonnengruß… In einigen Schwangerschaftsyogabüchern findet man einige Sonnengrüße, die statt den üblichen 12 Positionen häufig nur 8 Positionen enthalten. Ich selbst unterrichte gerne den Sonnengruß für Schwangere mit 12 Positionen.

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Und so geht er…


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So geht der Sonnengruß für Schwangere

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Komme zunächst in die Berghaltung – Tadasana. Da Du Platz für dein Babybauch benötigst, öffne die Füße mindedstens hüftbreit. Wenn Du schon fortgeschrittener in deiner Schwangerschaft bist, kannst Du die Füße auch gerne schon mattenbreit öffnen. Achte darauf, dass deine Knie entspannt stehen, dein Steißbein in Richtung Boden strebt, dein Schultern nach hinten unten fließen und dein Nacken in Verlängerung der Wirbelsäule ganz aufgerichtet steht.

Überprüfe dann zunächst einmal wie Du stehst – wo spürst Du dein Gewicht. Ziehe die Fußzehen zu Dir heran und lege sie dann aufgefächert wieder auf deiner Matte ab. Stelle Dir dann vor, dass Wurzeln aus deinen Fußsohlen in Richtung Boden wachsen. Lasse diese Wurzeln groß und stark werden und immer weiter in Richtung Boden wachsen, bis Du fest wie ein Berg (Tadasana) stehst. Beginne dann langsam mit dem Sonnengruß.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Einatmend, führe die Arme über die Seite nach oben, ausatmend, Handflächen berühren sich und fließen vor deine Brust in das Anjali-Mudra.

Wenn Du magst, kannst Du hier gerne schon in die Windhauchatmung kommen. Also ein durch die Nase, aus auf einen ffffffffff-Laut durch den geöffneten Mund. Die Ausatmung darf gerne hörbar sein.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Mit der nächsten Einatmung strecke deine Arme nach oben und mach Dich lang. Wenn es sich für Dich noch okay anfühlt, kannst Du gerne im oberen Rücken in eine leichte Rückbeuge kommen. Ansonsten bleibe in der Länge.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Komme ausatmend langsam in die Vorwärtsbeuge. Benutze hier deine Oberschenkel als Stütze, um langsam in Richtung Boden sinken zu können. Halte die Knie gerne gut gebeugt. Spätestens hier merkst Du, ob Du den Abstand zwischen deinen Füßen noch einmal anpassen musst. Wenn Du also noch Platz für dein Babybauch benötigst, dann öffne die Beine gerne weiter.

Die Hände liegen an den Innenseiten der Füße, Der Nacken ist völlig entspannt. Wenn es für deinen Nacken okay ist, kannst Du hier gerne ein paarmal Ja-Ja und Nein-Nein mit dem Kopf schütteln.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Mit der nächsten Einatmung bringe dein rechtes Bein entspannt nach hinten. Knie und Fußspann abgelegt. Wenn es für deinen Nacken okay ist, kannst Du gerne ein paar Zentimeter vor Dich schauen. Ansonsten halte den Blick gerne nach unten in Richtung Matte gerichtet.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Bringe dann dein linkes Bein nach hinten. Bringe die großen Fußzehen zusammen und die Knie weit auseinander. Ausatmend kannst Du dann in die Stellung des Kindes fließen. Senke dafür dein Gesäß in Richtung Ferse ab und lasse deine Stirn in Richtung Boden sinken. Die Hände bleiben nach vorne ausgerichtet.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Mit der nächsten Einatmung fließe nah am Boden in die Kuh. Das heißt, dein Bauch wird ganz weich und hängt entspannt nach unten, der Blick ist aufgerichtet und geht in die Ferne. Die Schultern sind dabei über den Handgelenken und die Hüfte über den Knien.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Komme ausatmend aus dem Vierfüßlerstand in den Hund. Deine Fersen streben dabei in Richtung Matte, der Blick geht zwischen deine Knie hindurch. Nacken entspannt, Rücken lang.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Bringe einatmend die Knie zurück zum Boden und bringe dein rechtes Bein nach vorne neben deine rechte Hand. Linkes Knie und Fußspann sind abgesetzt. Auch hier: wenn dein Nacken okay ist, schaue gerne entspannt ein paar Zentimeter vor Dich. Ansonsten lasse den Blick gerne in Richtung Matte ausgerichtet.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Bringe ausatmend dein linkes Bein nach vorne und komme in die Vorwärtsbeuge.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Richte Dich einatmend langsam wieder auf. Unterstütze Dich dabei, indem Du die Hände auf deinen Oberschenkeln ablegst und Dich so abstützt. Komme Wirbel für Wirbel nach oben, der Kopf setzt sich als letztes auf. Nehme die Arme über die Seite wieder nach oben, komme in die Länge.

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yogamaya: Sonnengruß für Schwangere

Lasse die Hände dann ausatmend wieder sinken. Entweder zurück in das Anjali-Mudra oder auch gerne einfach nach vorne oder über die Seite nach unten führen.

Damit ist eine halbe Runde des Sonnengrußes beendet. Beginne den Ablauf neu. Bringe nun aber im Sprinter das linke Bein zunächst nach hinten und nach dem Hund nach vorne. Wenn Du den Ablauf ein zweites Mal durchlaufen bist, hast Du eine volle Runde im Sonnengruß beendet.

Worauf Du achten solltest…

Der Sonnengruß für Schwangere ist eine schonendere Version des normalen Sonnengrußes. Gleichzeitig werden dennoch alle Muskelgruppen angesprochen, erwärmt und gedehnt. Verstehe mich also nicht falsch: auch der Sonnengruß für Schwangere kann durchaus anstrengend sein.

Wie immer gilt: Achte darauf, wie es Dir geht. Idealerweise wird der Sonnengruß mit der Atmung synchronisiert, d.h. jeden Ein- oder Ausatmen folgt eine Bewegung. Wenn Du aber merkst, dass Du außer Atem kommst, dann nimm gerne auch einfach ein paar Atemzüge in der jeweiligen Stellung. Die Stellung des Kindes ist beispielsweise immer eine gute Gelegenheit wieder zu Atem zu kommen.

Den gesamten Sonnengruß kannst Du gerne mit dem Windhauchatem begleiten. Dieser ist eine super Vorbereitung für die Geburt. Gleichzeitig entspannt er deinen Beckenboden und sorgt dafür, dass Du deine Ausatmung und damit Entspannung ganz natürlich verlängerst.

Für wen ist dieser Sonnengruß geeignet…

Geeignet ist der Sonnengruß eigentlich während aller drei Schwangerschaftstrimester. Du wirst aber sicherlich feststellen, dass er zunehmend anstrengender wird je weiter Du in deiner Schwangerschaft fortschreitest. Außerdem kann der Sonnengruß für Schwangere auch gut geübt werden, wenn Du zu Rückenproblemen neigst, Anfänger bist oder einfach sanfter üben möchtest.

Wie ist es bei Dir? Spürst Du das Du gearbeitet hast nach dem Sonnengruß? Findest Du ihn super oder eher lästig? Schreib mir! Ich bin gespannt!

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Karoline

Seit 15 Jahren selbst praktizierende, ausgebildete Yogalehrerin mit einem Hang zur Nachhaltigkeit.

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